Liebe Eschenburger,

am 4. September 2016 ist Bürgermeister-Wahl in Eschenburg. Sie, die Bürgerinnen und Bürger, stellen wieder eine wichtige Weiche für die nächsten sechs Jahre unserer Gemeinde.

Sie bestimmen den „Lokführer", um im sprachlichen Bild zu bleiben. Die Weichen stellen die Gemeindevertretung und der Gemeindevorstand mit ihren Beschlüssen, die der Bürgermeister ausführt.

Das möchte ich auch weiterhin tun, haben wir doch seit 2005 eine wichtige Wegstrecke – auch auf schwierigem Gleis – geschafft und wir haben einen Fahrplan. Wir haben Ziele, die wir erreichen wollen. Etliches ist erreicht, vieles liegt noch vor uns. Ich möchte diesen „Zug" namens Gemeinde nicht auf freier Strecke stehen lassen, sondern weiterhin steuern dürfen. Aus diesem Grund bewerbe ich mich erneut für das Amt als Bürgermeister.

Auch nach zwölf Jahren komme ich ins Grübeln. Spätestens wenn mich wieder eine Schulklasse im Rathaus fragt: Was macht eigentlich ein Bürgermeister? „Denken und lenken", habe ich als Antwort gegeben. Und so sehe ich meine Aufgabe: Nicht auf den fahrenden Zug aufspringen, sondern erst einmal fragen, wohin denn die Reise gehen soll.

„Einsatz in Echtzeit" ist mein Motto für die nächsten sechs Jahre. Wir haben gerade in den jüngsten Jahren dafür gesorgt, dass in Eschenburg vieles in Echtzeit abläuft. Manchmal tut das weh, aber es ist ehrlich und echt. Und die Signale stehen gut, wie ein erster Rückblick auf den Fahrplan der Jahre 2010-2016 zeigt.

Wie viel Zugkraft können wir entfalten, wenn wir in eine Richtung ziehen? Das habe ich mir gedacht, als zwischen Eschenburg und Dietzhölztal die wichtigste Weiche für unser Freizeitbad „Panoramablick" gestellt worden ist.

Die Signale stehen auf Grün. Volle Fahrt können wir aber nur erreichen, wenn wir uns gemeinsam Ziele setzen, uns an diesen Fahrplan halten und dafür sorgen, dass genügend Dampf auf dem Kessel ist.

Am 4. September 2016 ist Bürgermeisterwahl in Eschenburg. Dazu lade ich Sie ein und werbe um ihr Vertrauen und bitte Sie um Ihre Stimme.

Echt Eschenburg!
Ich bin interessanterweise der gleiche Jahrgang wie Eschenburg: 1971 wurde die Gemeinde gegründet, durch freiwilligen Zusammenschluss.

1971 wurde ich geboren und bin seitdem, selbst in Schul-, Lehr-, Studien- und Arbeits-Jahren, in Eschenburg gemeldet gewesen und der Gemeinde privat wie beruflich eng verbunden geblieben.

Was unsere sechs Ortsteile und Eschenburg mit seinen Nachbarn derzeit weiter zusammenschweißt, sind die Folgen einer weltweiten Finanz-Spekulation und Wirtschafts-Krise. Unser eigener Staat bedarf zudem an vielen Stellen wirklicher Reformen. Und eine solche Erneuerung kann wirklich nur von der „Basis" kommen. Wir dürfen und müssen deshalb gemeinsam danach streben und streiten, dass unser Eschenburg auch künftig „echt" bleibt. Dafür will ich gerne meine ganze Kraft und meine Ideen einbringen.

Echt unparteiisch!
Es geht um unsere Gemeinde. Wir müssen gemeinsam Partei ergreifen für Eschenburg.

Nur abseits von Partei-Räson und Fraktions-Zwang können wir auf einen Nenner kommen und das größte gemeinsame Vielfache erreichen. Meine Devise „Parteiisch nur für Eschenburg" vor der Wahl 2004 hat nichts an Aktualität verloren.

Wenn schon Kreis, Land, Bund und EU die Welt in Fraktionen einteilen, dann muss das Fundament unseres Staates frei bleiben von unnötigem Geplänkel. Ich möchte auch weiterhin an der Sache ausgerichtet arbeiten und um Lösungen bemüht notfalls auch streiten. Für Eschenburg.

Echt bürgernah!
Wir sitzen alle in einem Boot. Im Grunde wollen wir alle, dass – im mehrfachen Sinne – möglichst viele Menschen Eschenburg gut finden. Das Kindergarten-Kind, der Tourist, der Nachbar, der Lieferant, der Arbeitnehmer, der Unternehmer, die Mutter, der Senior und letztlich wir selbst.

„Kümmerkasten", zuvorkommender Service in der Verwaltung, mehr Information mit Bürgersinn – wir haben Vieles neu anpacken können und Etliches verbessern dürfen.

Und selbst bei vollem Terminkalender ist ein Bürgermeister auch der Ansprechpartner für die kleinen Sorgen und Nöte. Meine Dienst-Auffassung in einem Satz: Das Rathaus ist ein Rat-Haus.

Echt zielstrebig!
In den nun fast sechs Jahren meiner ersten Amtszeit konnte einiges bereits bewegt werden und ich habe dafür vieles tun können.

Andere Entwicklungen haben uns wiederum bewegt oder - denken wir nur an die Finanz-Misere in öffentlichen Haushalten - uns fast in Bewegungslosigkeit erstarren lassen. Stillstand ist aber Rückschritt. Ich habe noch viele Ziele im Blick, die Eschenburg echt gut tun können. Selbst wenn wir uns derzeit in kleinen Schritten mühen, müssen wir uns auf den Weg machen.

Die Bürgermeister-Wahl 2010 ist ein solcher Schritt.
Und ich lade Sie ein: Gehen Sie auch den weiteren Weg mit.
Wahltaxi

News:


Unterlagen abgeben für eine dritte Amtszeit



Termin für Direktwahl ließ sich nicht mit der Kommunalwahl zusammenlegen



Parteiunabhängige Bürgermeister im Gespräch mit Hessen-SPD